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11.8. Reykjavik - Nesjavellir (46.1 km) Etappe 7

Nach dem Aufstehen schauten wir sofort bei der Rezeption vorbei, denn die Tasche sollte eigentlich frühs geliefert werden. Dem war aber nicht so, die freundliche Frau rief wieder für uns an, und fand heraus, dass die Tasche wenigstens schon in Keflavik war. Irgendwie hatten die am Flughafen aber vergessen, wo die Tasche hingebracht werden sollte. Da das Gepäck jetzt erst am Nachmittag zu erwarten war, gönnten wir uns unseren ersten Besuch eines isländischen Schwimmbads. Für 2,5 € hätten wir theoretisch den ganzen Tag bleiben können. Für isländische Verhältnisse waren die vielleicht 20°C Hochsommer, und Kay holte sich sogar einen leichten Sonnenbrand. 15.00 Uhr sollten wir noch mal bei der Rezeption nachfragen, bevor wir uns auf den Weg zum Busbahnhof, wo wir jetzt die Tasche abholen sollten, machten. Natürlich war die Tasche immer noch nicht da, irgendwie kam Sie nicht in den richtigen Bus. Also gingen wir noch kurz einkaufen, bevor wir es noch mal probieren wollten mit Anrufen. An der Rezeption sagte man uns aber schon, dass die Tasche endlich am Busbahnhof zum Abholen bereit stände. Also packten wir nach 2 Tagen Reykjavik unser Zelt zusammen und bekamen 17.30 Uhr endlich unsere Tasche wieder.
Da wir schließlich wegen der Natur nach Island gefahren waren, wollten wir jetzt auch endlich aus der Stadt hinaus. Wir kauften noch schnell ein Brot und eine Blutwurst (dachten eigentlich, dass es Leberwurst ist) für 7,50 € (eine 1/3 Salami kam 6 €). Auf einer etwas ruhigeren Straße, als die, auf der wir in die Stadt gekommen waren, ging es aus der Stadt heraus. Wir sahen schon in den Gebirgen die Regenwolken hängen, also zogen wir uns unsere Regensachen über. Sofort hielt einer der seltenen Autofahrer an, um zu fragen, ob alles okay ist. Aber wir hatten richtig Glück, einige Regenwolken ließen wir gerade so linkerhands liegen, die anderen rechterhands. Und der Sonnenuntergang ließ die Berge wunderschön rot glänzen. Es waren zwar einige Steigungen zu überwinden, aber wir waren ja noch gut erholt. In einem wunderschönen Kesseltal bauten wir etwas abseits von der Straße unser Zelt auf, genossen den warmen Tee im Zelt und schliefen das erste mal in der Wildnis Islands ein.
 
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Die Etappenangaben beziehen sich jeweils auf die Etappen aus Island per Rad
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