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Island per Rad
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Die Küche

Da wir eher dachten, Benzin irgendwo herzubekommen, nahmen wir einen Benzinkocher statt eines Gaskartuschenkochers mit. Bei dem hätte ich mich (dank der verschiedenen Kartuschensystemen) auch schwer getan, den auszuwählen, mit dem man in Island am besten versorgt ist. Und es war mal eine echte Wohltat, für unter einem Euro zu tanken ;-). Mitgenommen habe ich dann einen Coleman Feather. Ich hatte zwar Angst, dass der beim Durchleuchten der Taschen im Flieger Probleme macht (es gibt Fluggesellschaften, die beim leichtesten Benzingeruch, den man einfach nicht mehr wegbekommt, den Kocher nicht mitnehmen), aber es gab keinerlei Probleme.
Das restliche Kochgeschirr ist in der Packliste festgehalten. Wir waren damit zufrieden, nur beim Tiegel waren wir (anfangs) enttäuscht, dass wir aus Fisch statt Filet eher Ragout gemacht haben, aber das kann auch lecker sein. Außerdem sollte man alle leeren Stellen des Gepäcks mit Lebensmitteln füllen, denn jegliches Essen ist in Island teuer.

Die Taschen

Da haben wir dem Klassiker an Fahrradtaschen vertraut: Ortlieb. Da wir sie in einem Angebot kaufen konnten, haben wir je ein Paar Back Packer Light mit der dazugehörigen Lenkradtasche genommen. Bisher halten sie, was sie versprechen, nehmlich alles absolut dicht zu halten. Platzmässig sind wir auch hingekommen. Für Zelt, Isomatte und Kochgeschirr hatte ich noch einen Ortlieb Kleidersack Größe XL mit. Das Essen für den Tag und andere Dinge, die man griffbereit haben musste, wie Regensachen, kamen in den Rucksack.

Der Rest

Sehr zu empfehlen ist das Buch: Island per Rad. Es wurde sogar auf englischsprachigen Websites erwähnt als die Referenz schlechthin. Werkzeug, Ersatzteile und andere Kleinigkeiten habe ich, soweit ich sie noch zusammenbekommen habe, in der Packliste festgehalten.

Der Flug

Also fehlt nur noch der Flug. Man sollte sich im Vorraus informieren, wie hoch die Preise für den Fahrradtransport sind, ob dessen Gewicht mit in die Freigepäckgrenze zählt und ob man einen Fahrradkarton oder ähnliches benötigt, um das Fahrrad zu transportieren. Wir hatten auf der Hinreise einen Karton, da es uns sicherer erschien. Rückzu ist es eh schwierig, die Kartons aufzutreiben, und falls da mal eine Speiche krumm wird, ist es auch nicht das Problem. Aufgrund anderer Luftverhältnisse sollte man immer etwas Luft aus den Reifen lassen. Wir sind mit LTU geflogen, ob wir damit zufrieden waren, seht ihr im Reisebericht.
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