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Island per Rad
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Das Zelt

Ein Zelt in Island sollte zu den sturmsichersten gehören, die am Markt verfügbar sind. Gehört habe ich auch von kaputten Hilleberg Zelten, also der Name allein macht es nicht. Wie schon bei der Kleidung erwähnt, ist absolute Regendichtheit notwendig. Ich würde auch darauf aufpassen, dass das Innen -und das Aussenzelt zusammen aufgebaut werden kann. Das spart erstens Zeit, und viel wichtiger, man bekommt mit etwas Übung auch bei Regen das Zelt auf- und abgebaut, ohne innen alles nasswerden zu lassen.
Es kann auch durchaus vorkommen, dass man morgens aufgrund von Wind beim besten Willen nicht erst starten will/kann, da man eh nur 10 Tageskilometer schaffen würde. Also sollte man sich im Zelt wohlfühlen, dass heisst ausreichend Platz (Thema: Sitzhöhe) und v.a. ausreichende Belüftung über große (auch bei Regen öffenbare?) Apsiden und mehrere Lüfter.
Wir hatten ein Wechsel Polaris, welches zwar 2 mal bei Wind derart hin und hergerissen wurde, dass ich nicht schlafen konnte und ich mich gedanklich schon damit abfand, in der Nacht bis zur nächsten Schutzhütte weiterfahren zu müssen, aber was dem Wind letztlich doch stand hielt. Einmal wurde es zwar innen nass, aber da haben wir wohl über einer Rinne das Zelt aufgebaut, in der in der Nacht das Wasser langfloss. Also alles in allem hat es seine Aufgabe erfüllt.
Eine Zeltunterlage kauften wir extra dazu, damit die isländischen "Bodenschlitzersteine" dem Zelt nicht zu sehr zusetzten. Ein paar bessere Heringe als die beigefügten Alusandnägel wären wahrscheinlich nicht schlecht gewesen, da wir doch ein paar krumme mit Heim brachten.

Ich hatte eine sich selbst aufpustende Isomatte, die hatte den Vorteil, dass man etwas weniger Platz beim Transport brauchte, allerdings hatte Kay seine normale jeden Morgen schneller zusammengerollt.
In einem ordentlichen Schlafsack mit einem empfohlenen Bereich Bereich bis -3°C hab ich gut geschlafen, obwohl es selbst in ihm etwas frisch werden konnte. Auf keinen Fall würde ich Daunenschlafsäcke empfehlen, denn diese sind für das nasskalte Islandklima eher ungeeignet.

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