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Island per Rad
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Das Fahrrad

Die erste Frage war, was für ein Fahrrad nimmt man für so eine Tour. Durch meine vorherigen Besuche wusste ich, dass praktisch keine Straßen asphaltiert sind, es über ziemliche Buckelpisten gehen wird und der Regen dem Fahrrad auch zusetzen wird. Also hab ich mich gegen mein altes 200 DM Supermarkt Rad entschieden.
Ich habe mich auch bewusst gegen eine Federgabel entschieden, erstens da meinen Nachforschungen nach eine wirklich gute (die den Strapazen auch gewachsen ist) ein Batzen Geld kostet. Zweitens gibt es Probleme, einen Gepäckträger für das Vorderrad (Lowrider) für eine Federgabel zu finden (auch wenn ein solcher bei der Tour nicht zum Einsatz kam). Und wirklich gestört hat mich das Gehoppel auch nicht.
Letzten Endes ist es ein "Trek 4300" Mountainbike (für rund 900 DM) geworden.

Direkt dazu habe ich mir den stabilsten Gepäckträger gekauft, den ich auftreiben konnte, denn wenn man in der isländischen Einöde erstmal einen defekten Gepäckträger hat, kommt man schlecht weiter. Deshalb wurde der (nicht ganz billige) Tubus Cargo gekauft. Dieser soll 40 kg tragen können. Jetzt (nach 3 Jahren) ist aber ansatzweise Rost sichtbar (auch durch mangelnde Pflege).

Empfehlungen zufolge sollte man sich auch nicht auf die billigsten Mäntel und Schläuche verlassen, die haltbarsten Schläuche sollen wohl die Schwalbe Marathon sein. Als Mantel habe ich einen ziemlich dicken, 1,9 Zoll Mantel genommen, ebenfalls von Schwalbe.

Wichtig für die Pflege war auch Kettenöl, da es sich zwar um neue Fahrräder handelte, aber sie Dank häufigem Regen, sandigem Untergrund etc. sehr schnell angefangen haben zu knirschen.

Ich hatte kein Pedalsystem benutzt, da ich zusätzliche Schuhe benötigt hätte, und durch den isländischen Sand in Verbindung mit dem Regen hätten sie vielleicht auch den Dienst versagt. Ich hab dafür ganz "altmodisch" Pedalriemen und -haken genommen.

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