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Auslandssemester in Macau
Warum Macau?
Aufenthalt
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Ich wollte unbedingt ein Auslandssemester machen, da ich es für eine großartige Erfahrung hielt. Vorweg, diese Hoffnung bestätigte sich voll und ganz, und ich möchte die Erlebnisse während dieser 5 Monate nicht mehr missen. Außerdem hoffe ich ja, dass ich später auch noch die ein oder andere Auslandserfahrung sammeln werde, und so war es schonmal ein guter Test. Die gewisse Unabhängigkeit und zugleich Herausforderung, eine andere Kultur kennenlernen und insgesamt ein wenig Persönlichkeitsentwicklung betreiben waren weitere Ziele.

Geplant hatte ich den Aufenthalt für das 7. Semester, so begann ich mich Anfang des 5. Semesters umzuschauen. Da ich mich sprachlich nicht gerade für ein Genie halte, habe ich für mich entschieden, dass ich nur dorthin gehen könnte, wo die Vorlesungen in Englisch sind. Selbst da hatte ich ein paar Bedenken, dass meine Sprachkenntnisse Probleme bringen könnten, die sich dann aber als unbegründet herausstellten.
Erste Anlaufstelle war das Internationale Zentrum meiner Universität. Ich habe nicht wirklich daran geglaubt, dass ich irgendein Stipendium bekomme (aber versuchen hätte ich es ja zumindest mal können), und von den Partneruniversitäten meiner Universität sagte mir keine zu. Ich war auf der Suche nach etwas exotischerem als die USA, und da ich für Island nichts wirkliches fand, reizte mich auch in Europa eigentlich nix wirklich (ok, Irland war noch in der Auswahl). So eingeschränkt wär es mit einem Stipendium noch schwieriger geworden. Auch Neuseeland hätte mich gereizt, da mich bei einem Urlaub z.B. die Universität von Christchurch fasziniert hat. Allerdings gab es da aufgrund eines verschobenen akdamischen Kalenders ein paar Probleme. Dafür gibt es für Neuseeland ein Abkommen, das deutsche Studenten die gleichen Studiengebühren wie die einheimischen Studenten haben.

Denn die Finanzierung kann ein Problem sein. Im EU-Ausland beispielsweise gibt es beim Bafög keinen Auslandszuschlag, wenn man dann also die üblichen Studiengebühren zahlen müsste, wird es schnell unerschwinglich. Deshalb muss man sich häufig auf Partneruniversitäten beschränken (die es aber auch zahlreich gibt). Für andere Regionen in der Welt, wie zum Beispiel für Macau, ist die Auslandsbafögförderung aber ausreichend. Unter anderem können Semestergebühren (bis zu einer bestimmten Grenze), Reisekosten und die üblichen Lebenshaltungskosten getragen werden. Man kann auch durchaus Auslandsbafög erhalten, obwohl man in Deutschland nicht förderungsfähig ist.
Jedenfalls bin ich irgendwann zu einem Professor gegangen, von dem ich gehört hatte, dass er gute Kontakte hat, um einem ein Auslandssemester zu ermöglichen. Dieser erwähnte u.a. auch Macau, wo er einen Professor persönlich kannte. Etwas informiert ob meine "Kriterien" alle erfüllt sind, und dann war die Entscheidung eigentlich gefallen.
Dann kamen allerdings einige Probleme in der Organisation auf mich zu, so dass die entgültige Entscheidung erst 2 Wochen vor dem Abflug fiel.

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